Wir hielten dagegen mit 1. Haisch, 2. Franke, 3. Spiegelberg, 4. Bartsch, 5. Roll, 6. Schacht (Ersatz, 4. Mannschaft). Unsere Krankenliste war mit Ossi, Thias und Andi gefüllt, Maik musste aus beruflichen Gründen passen. Egal, unsere Mannschaft stand, Johannes aus der Vierten war bereit für uns zu spielen, ihm an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön, auch im Namen der gesamten Mannschaft!
Zum Spielverlauf: die Eingangsdoppel gingen mit 1:2 gegen uns aus, Haischer und Spiegel gewannen mit 3:2 gegen Meyer/ Stratmann, Uwe und ich mussten Rehberg/ Kruggel gratulieren (2:3) und Roller/ Hannes unterlagen denkbar knapp Wendland/ Ünzelmann (0:3; -9,-8,-10). In der Einzelrunde kam es zum Aufeinandertreffen von Haischer gegen Andreas Meyer und Uwe gegen Chris Rehberg. Erinnern wir uns an das Hinspiel? Da hatte Haischer gegen Andreas verloren! Dieses Mal ging es über die volle Distanz, am Ende mit einem glücklichen Sieger namens Mathias Haisch. Andreas hatte es ihm wahrlich nicht leicht gemacht. Nur durch eine sehr konzentrierte Leistung konnte ihn Haischer (Foto: Archiv) niederhalten. (3:2; 5,-5, -5,7,8)

Uwe hatte mit Chris seine liebe Not. Nach dem Satzausgleich zum 1:1 folgte ein knappes 11:9 für Chris, der auch den vierten Satz mit 11:5 für sich entscheiden konnte, Endstand 1:3 aus Uwes Sicht.
Wenn der Bengel (Chris) einen Lauf hat, ist er nur sehr schwer zu stoppen. Anerkennung für diese Leistung! Aber es sollte noch besser für ihn kommen!
Jetzt kam die Mitte an die Tische. Die Parchimer mussten Rudi ersetzen, er hatte in SN und HWI gut gepunktet, auf unserer Seite fehlte BOO. Zunächst war es an Spiegel, gegen Stratter zu gewinnen; 3:1 (7,-6,9,8) lautete das Ergebnis. Stratter wehrte sich tapfer, aber am Ende behielt Spiegel doch die Oberhand. Nun war ich an der Reihe gegen meinen Kumpel Silvio. Vorherige Partien waren stets von Abwarten und übervorsichtigem Spiel geprägt; nur keinen Fehler selber fabrizieren, vielleicht mach er ja einen! Dieses Mal war davon wenig zu spüren, es ging gleich in die Vollen. Im ersten Satz hatte ich herzlich wenig zu entgegnen und verlor in Folge dessen zu 8; dann zu 10 gewonnen, zu 9 verloren, zu 3 gewonnen, ein ständiges Auf und Ab. Der Fünfte musste die Entscheidung bringen – zu 8 für mich. Der Glücklichere an diesem Tag war ich, beim nächsten Mal kann es Silvio sein - muss aber nicht!
Im dritten Paarkreuz setzte Roller seine Siegesserie fort, 3:2 gegen Kruggel, den fünften Satz sicher mit zu 10 nach Hause gebracht. Es war eine ganz knappe Kiste, aber unser Senior setzte all seine Erfahrung ein. Im letzten Spiel der ersten Runde musste Johannes dem Sportfreund Ünzelmann zum 3:0 Sieg gratulieren. Es war ein gutes Spiel, leider wurde Johannes nicht dafür belohnt. Zwischenstand 5:4 für Süd II.
Zweite Runde – Eins gegen Eins, sprich Haischer gegen Chris. Auch hier ging es über die volle Distanz (-6,8,-6,3). Ein gutes Spiel von beiden Seiten, Rechtshänder gegen Linkshänder, ein Top Spin jagte den anderen. Eine knappe Entscheidung im fünften Satz zu Gunsten von Chris; 12:10 - damit ungeschlagen.
Un´s Uwe hatte es mit dem immer sehr ehrgeizigen Andreas Meyer zu tun. An diesem Tag aber war unser Federballer zu sicher und zu gut für ihn. Am Ende siegte Uwe verdient mit 3:0 (8, 6, 7).
In der Mitte bezwang Spiegel Silvio mit 3:1 (-8,7,10,6), eine solide Leistung von Spiegel, wenn man seine Trainingsintensivität berücksichtigt. Hut ab, Daumen hoch! Anschließend spielten Stratter und ich gegeneinander. Ein ständiges Wechselbad (5,-5,1,-5) Im Fünften konnte ich mich mit zu 5 behaupten, Punkt für Süd II.
Es war Roller vergönnt, durch einen weiteren Sieg den berühmten Sack zu zumachen. Gesagt – getan, mit 3:1 (-9, 6, 8, 11) ein knappes Ergebnis, aber egal, gewonnen. Somit hatten wir das erste Spiel mit 9:5 für uns entscheiden können. Glückwunsch an die Mannschaft.
Kurze Pause und dann gegen die Erste aus Parchim.
Jene erste Mannschaft hatte im ersten Spiel gegen unsere Erste eine empfindliche Niederlage hinnehmen müssen. War die Moral jetzt gebrochen? Dazu kam, dass mit Reiner Marckwardt und Chris Martin zwei Stammspieler fehlten und dafür Dylla und Goertz die Mannschaft verstärken mussten. Damit wären wir auch schon bei den Aufstellungen. Parchim I von 1 bis 6 mit Schütz, Gardlo, Leu, Bauer, Dylla, Goertz, Doppel 1 – Schütz/Gardlo, Doppel 2 – Leu/Bauer, Doppel 3 – Dylla/Goertz. Unsere Aufstellung war die des ersten Spiels.
Dieses Mal gingen wir mit 2:1 aus den Doppeln hervor; Haischer und Spiegel behielten gegen Leu/Bauer mit 3:1 (9,10,-6,2) die Oberhand und Roller zusammen mit Johannes besiegten Dylla/Goertz mit 3:0 (9,3,11). Lediglich Uwe und ich mussten Uwe und Sandro gratulieren 2:3 (7,-9,-7,9,-12). Ein äußerst knapper Sieg der Parchimer, schade, aber nicht zu ändern!
Erst Einzelrunde. Haisch – Gardlo und Franke – Schütz, also Uwe gegen Uwe. Da konnte man „ Schön Uwe !“ rufen wann man wollte – stimmte irgendwie immer!

Zum Spielverlauf: bei Haischer und Sandro (Foto: Archiv) waren die ersten drei Sätze heiß umkämpft (11,-9,-9), knapper geht nicht. Ein gutes Spiel, dass Sandro am Ende mit 11:6 im Vierten für sich entscheiden konnte. Er hat wie immer gekämpft bis zum Geht nicht mehr, ging aber am Ende aber doch noch! Haischer hat sehr gut mitgespielt und musste wohl auch seiner Knieverletzung etwas Tribut zollen. Das soll den Sieg von Sandro allerdings nicht schmälern.
Nun schalten wir um zum Federball. Mich hat´s besonders hart getroffen, denn ich musste dieses Gemetzel schiedsen. Jeder, der schon einmal gegen einen dieser Uwes gespielt hat weiß, dass es sich nicht gerade angenehm spielt. Nahezu jeder Ball kommt zurück und das nicht irgendwie, sondern fast immer mit einem fiesen Schnitt behaftet oder mit ganz viel ohne Schnitt! Und nun so was: Zwei dieser Spezies prallen aufeinander. Es gab sehr gute und sehr lange Ballwechsel zu bestaunen; nur der Unwissende gähnt zwischendurch! Mal im Ernst, es war ein schönes Spiel und auf Grund des Tempos der beiden auch gut zu verfolgen! Am Ende ein nicht nur für mich etwas überraschendes 3:1 für den Rostocker (-5,6,9,12). Er hat sich getraut, den harten Ball zu spielen und ab und zu das Tempo zu forcieren, was am Ende ausschlaggebend war. Glückwunsch für Uwe.
Mitte: Spiegel gegen Marcel Bauer, wir erinnern uns: dieser Marcel Bauer hatte bei den diesjährigen Landesmeisterschaften in der KO – Runde gegen Diego gewonnen! Spiegel ist zwar nicht Diego, hat aber trotzdem verloren 1:3 (-3;8,-7,-6). Es war vielleicht mehr drin, aber der Kamerad aus Parchim hat wirklich gut gespielt! Ich bekam es mit Martin Leu zu tun. Es lief gut, ein 3:0 (11,4,4) war ein doch eindeutiges Ergebnis, ausgenommen der erste Satz natürlich.
Nun betrat der seit sechs Spielen Unbesiegte die Arena – Roller! Mit einem 3:1 (5,-9,13,7) gegen Goertz stellte er den fünften Punkt für uns sicher. Sein siebter Sieg in Folge, also zwei Hattricks und einen noch von Oben!
Johannes spielt gegen Dylla. Das Spiel wurde im fünften Satz entschieden (4,-10,10,-5), Johannes führte mit 10:7, konnte den Sieg aber nicht einfahren und unterlag äußerst unglücklich mit 11:13. Schade, aber gut gespielt! Zwischenstand: 5:4, wie gegen die Zweite.
Haischer gegen Uwe Schütz, tempobetontes Tischtennis gegen stoische Ruhe und die Fähigkeit auf nahezu jeden Ball eine Antwort zu haben, wenn das Tempo nicht zu Haisch wird. (Kleines Wortspiel, na ja…)
Selbst auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, der Berliner Parchimer brachte wieder Bälle zurück, die eigentlich schon weg waren. Haischer hat ein sehr gutes Spiel abgeliefert, aber es reichte am Ende leider nicht zum Sieg 1:3 (11,-12,-8,-8). Nun Uwe gegen Sandro. Uwe sagte schon, dass er gegen Sandro wohl noch nie gewonnen hätte. Da wäre es doch an der Zeit mit dieser „Tradition“ zu brechen, oder?! Leider Fehlanzeige, ein wie immer hoch motivierter und kämpfender Sandro Gardlo behielt auch dieses Mal mit 3:0 ( 8; 6, 12 ) die Oberhand – damit unbesiegt!
Das mittlere Paarkreuz trat an die Tische. Spiegel gegen Martin Leu. Ein Spiel, bei dem Spiegel leicht favorisiert war, aber leider schwanden die Kräfte. Ging nicht mehr viel, 1:3 (-6, 7,-12,-8). Ich durfte gegen Marcel Bauer antreten. Er hatte mich im Hinspiel deutlich besiegt. Heute ging es in die andere Richtung 3:0 (7,2,7) für mich, es lief einfach gut.
Zum zweiten Mal spielte der Unbesiegte und siegte mit 3:1 (4,9,-10,3). Roller gewann sein achtes Spiel in Folge, der Name des Unterlegenen lautet Dylla. Nun musste Johannes die Weichen stellen, entweder ein Sieg und damit die 8:7 Führung für uns, oder eine Niederlage und der 7:8 Rückstand. Der Druck war wohl ein wenig zu groß, Johannes spielte verkrampft und konnte seine wirkliche Leistung leider nicht abrufen. Er unterlag Goertz mit 2:3 (5,9,-10, -5,-5).
Showdown – das letzte Doppel entscheidet. Lange Rede – Nichts im Sinn, Haischer und Spiegel konnten die Niederlage gegen Uwe und Sandro nicht abwenden, 0:3 (-6,-5,-4) ein deutliches Ergebnis. Uwe brachte zurück, was zurück musste und Sandro drosch drauf – Ruhe, Punkt, Aus!
So gab´s für uns die zweite Niederlage der Rückserie, 7:9 gegen Parchim I. Trotzdem eine gute, eine akzeptable Leistung der Mannschaft.
Ich möchte an dieser Stelle noch betonen, dass es uns allen, den Rostockern und ich denke auch den Parchimern sehr viel Spaß gemacht hat miteinander zu spielen. Es war trotz des Siegeswillen auf beiden Seiten mehr ein Miteinander als ein Gegeneinander. Ein Dankeschön nach Parchim!
Für uns geht es am Wochenende zum Auswärtsspiel gegen Nord/West, das vorletzte Punktspiel. Wir hoffen, dass unsere kranken Spieler bis dahin wieder auf dem Damm sind. Henning wartet schon...

Also, gute Besserung Männer! In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal.
Es wird demnächst auch ein paar Videos von den Spielen gegen Parchim zu sehen geben.


