Heute der Bericht vom letzten Punktspiel. Das Nachholespiel gegen Nord/West stand auf dem Programm.
Zu den Aufstellungen: Die Gastmannschaft trat an mit Powilleit, Möller, Grußendorf, Biermann, Lange, Schille. Letztgenannter als Ersatz aus der 3. Mannschaft. Allerdings war Vorsicht geboten, denn eben dieser Schille hat sich unlängst für die Bezirksrangliste A, ehemals SK II, qualifiziert. Es fehlte Andreas Engelke.

Wir traten an mit Franke, Osmers, Spiegelberg, Bartsch, Goldmann, Dinse.
Leider fehlte Inge wieder arbeitsbedingt, also musste ich in die Mitte aufrücken. Traditioneller Auftakt durch die Doppel. Franke/ Osmers gegen Lange/ Grußendorf – ein glatter 3:0 Erfolg für uns (6;7;7). Konnte man nicht unbedingt prophezeien, aber umso besser für uns. Lief richtig gut. Unsere Mannen konnte den Ball lang genug im Spiel halten und so auf Fehler der Gegner warten, bzw. selbst Akzente setzen.
Spiegelberg/ Goldmann gegen Powilleit/ Möller – ein glattes 0:3 (-5;-8;-8)! Wenn auch der zweite und dritte Satz mit jeweils zu 8 verloren wurden, hatten Martin und Mölli doch immer noch eine Hand mehr am Ball, so dass der Sieg eigentlich nicht gefährdet war. Unsere Beiden kamen nicht so richtig zum Zuge, dafür fehlte einfach die Sicherheit.

Andi und ich gegen Biermann/ Schille. Leider 1:3 (-8;-9;7,-7) verloren! War aus meiner Sicht nicht notwendig, aber die gegnerische Kombination spielte clever und sicherer als wir, demzufolge auch erfolgreicher. Henning konnte durch sein sicheres Abwehrspiel die Bälle gut vorbereiten und wenn wir zu passiv darauf reagierten, hat der Sportfreund Schille sauber nachgewaschen.

Damit 1:2 nach den Doppeln. Fängt ja nicht so gut an! Jetzt zu den Einzeln – Runde 1.
Uwe gegen Mölli. Aus der Vergangenheit wissen wir, dass meistens Uwe die Nase vorn hatte, und heute? Heute nicht. Ein 0:3 (-8;-8;-4) gegen ihn war das Ergebnis. Uwe fehlte immer ein Quäntchen an Platzierung und Länge der Bälle. Sonst sicher geglaubte Bälle kamen nicht. Mölli spielte wie immer sehr druckvoll und ließ Uwe auch kaum eine Chance, sein Spiel aufzuziehen. Zu schnell und zu direkt spielte Mölli die Bälle. Zwar wäre der eine oder andere Satz für Uwe drin gewesen, damit verbunden vielleicht ein anderer Spielverlauf und –ausgang, aber heute nicht. Glückwunsch an Mölli.
Ossi gegen Martin. Für Ossi äußerst schwierig, weil Martin warten kann und nicht „ Hau drauf“ spielt, um zu gewinnen. Für Ossi hieß es, selbst das Heft in die Hand zu nehmen und zu punkten. Kein einfaches Unterfangen. Nachdem er schon 0:2 zurücklag konnte unser Penholderspieler den dritten Satz mit 11:7 für sich entscheiden. Dabei blieb es dann aber leider auch. Am Ende eine 1:3 Niederlage (-7:-6;7:-8) für uns, Punkt an Nord/West.
Mittleres Paarkreuz – Spiegel gegen Henning.

Eigentlich sollte das ein Punkt für uns werden, denn gegen diese Art des Abwehrspiels kann Spiegel sehr gut agieren. Nach 1:1 (-8;5) Satzstand gewann Spiegel auch den dritte knapp mit 12:10, so dass wir auf ein 3:1 hofften. Henning hatte wohl was dagegen und glich zum 2:2 (-8) aus. Der Entscheidungssatz musste her und den gewann Henning mit 11:7. Hat an diesem Tag nicht gereicht. Fehlende Sicherheit war ausschlaggebend für Spiegels Niederlage. Außerdem machten sich gesundheitliche Probleme bemerkbar.
Ich hatte es mit Stefan Grußendorf zu tun. Er spielt sich nicht gerade angenehm, weil er am Tisch schnell reagiert und die Bälle gut platzieren kann. Ich weiß wie ich spielen muss, um gegen ihn zu gewinnen. Tat ich denn auch und konnte mit 3:0 ( 8;8;6) gewinnen. Lief richtig gut für mich. Endlich wieder ein Punkt für uns!
Das untere Drittel sollte es nun richten. Thias gegen Schille – 0:3 (-8;-7;-8)! Ich habe von dem Spiel nicht viel sehen können, aber was ich sah war, dass Thias weder aus der sicheren Abwehr noch durch Angriff zu ausreichend Punkten kam. Der Gegner machte gegen die Abwehr wenig Fehler und die eigenen Angriffe waren meist von Erfolg gekrönt. Andi und ich hatten im Doppel je bereits einen Eindruck davon bekommen. Schade, aber der Sieg geht in Ordnung! Andi gegen Martin. Andi gewann die beiden ersten Sätze (7;9) und der Sieg war nah. Der dritte und vierte Satz gingen beide weg (-9;-6). Im fünften musste die Entscheidung fallen. Es ging hin und her, keiner konnte sich absetzen. Am Ende ein glücklicher Sieg für Martin mit 11:8. Wieder so ein knappes Ding aber nutzt ja nix!

Zwischenstand nach der ersten Runde: 2:7 – ein Debakel bahnt sich an!
Uwe gegen Martin – ein 3:0 (10;8;7) Sieg für Uwe! Konnte man nach der Niederlage gegen Mölli nicht unbedingt erwarten. Ein gutes Spiel, bei dem Uwe seine Sicherheit besser einbringen konnte als gegen Mölli, auch der Tatsache geschuldet, weil Martin nicht so kompromisslos nach vorne spielt wie Mölli und Uwe dadurch mehr Zeit hat. Egal, gut gespielt und auch verdient gewonnen.

Ossi gegen Mölli. Da sollte doch vielleicht was drin sein oder?! Ja – oder NICHT! Mölli hatte eine guten Tag, Ossi fehlte es an Sicherheit und manchmal ging es ihm einfach zu schnell. Zu Buche steht ein 1:3 (-2;10;-3;-9). Zwar gelang es Ossi, sich mit zunehmender Spieldauer besser einzustellen, aber im Endeffekt war Mölli dann doch mindestens die zwei Bälle besser.

Spiegel gegen Stefan. Da ging gar nichts mehr. Spiegels Gesundheit spielte ihm einen bösen Streich, so dass er kaum Gegenwehr aufbauen konnte. Schade, denn sonst wäre wahrscheinlich ein besseres Spiel herausgekommen. So war es ein 0:3 (-7;-6;-7) und damit eine deftige 3:9 Niederlage gegen Nord/ West.
Fazit meinerseits: eine Niederlage, die so nicht nötig war.
Wir habe jetzt noch das Nachholespiel gegen Neubrandenburg auf dem Zettel, dann auswärts Schwerin und Hagenow und zum Abschluss Heimspiele gegen Greifswald und Blesewitz.
Es kann und muss besser werden! In diesem Sinne – bis zum nächsten Mal.
Gruß Acki



