Stell dir vor es ist Pokal und keiner will hin. Dieser Normalzustand trat auch am letzten Mannschaftspokalwochenende wieder zu Tage.
Süd IV Kapitän Creuznacher sammelte seine Nr.1 und 2 ein und fuhr mit ihnen samstags um 7.45 Uhr nach Kröpelin. Dort warteten die Gastgeber und wenig später auch die Schweriner vom SV Post Telekom vergeblich auf die Neubrandenburger Verbandsligisten. Die Spielzeit verkürzte sich dadurch um ein gutes Drittel.
Zuerst spielte Süd gegen Post Schwerin. Hier gab es keine Mühe für die Rostocker. 4:0 endete die Partie schon nach dem Doppel. Im Anschluss traten dann die Kröpeliner erstmalig an die Tische. Die Rostocker blieben an denselbigen. Scheel und Creuznacher bogen ihre Spiele gegen Peters, M., bzw. Bull nach Verlust des ersten Satzes um. Lediglich Schweitzer steckte trotz 2:0-Satzführung eine Niederlage gegen Nehring ein! Die Vorentscheidung fiel im Doppel, das Schweitzer / Scheel siegreich gestalten konnten. In Satz 1 schliefen sie noch. In Satz 2 schafften sie in der Verlängerung den Satzausgleich. Danach lief es besser. Ihr 3:1 gegen Nehring / Bull bedeutete auch den 3:1-Zwischenstand für Süd. Wenig später war das Spiel beendet obwohl es noch nicht vorbei war. Scheel hatte Bull mit 3:0 besiegt. Allerdings zählten die Partien Schweitzer-Peters und Creuznacher-Nehring noch vor diesem. Beide Spiele gingen an die Kröpeliner, sodass ein knappes 4:3 für die Hansestädter heraussprang. Zum Abschluss setzte es für die Schweriner, Landesligaaufsteiger (West), die zweite 0:4-Pleite, diesmal gegen die Gastgeber.
Der Samstag war noch jung. Im dichten Nebeltreiben ging’s zurück nach Rostock, rechtzeitig bevor die Straßenschlachten zwischen Rostocker und Paulianer Idioten begannen. Am 11.12. steigt die 2. Runde. Mal sehen, ob dann bei allen beteiligten Mannschaften Pokalbegeisterung vorzufinden ist.
Die Rostocker Spiele:



