Zwei starke Auftritte der Süd-Ladies sowohl beim 8:5 bei GW Harburg als auch beim Ligaprimus Urania-Bramfeld (5:8)
13. November 2018   By:    Punktspiele, Punktspiele 2018/19   Comments are off

Am Samstagnachmittag ging es für Lisa, Sandy, mich (Lea) und Coach Steffen los ins regnerische Hamburg. Dort erwartete uns Sophia, ca. 100 Hauttöne braun-gebrannter als vor ihrem Urlaub. :-)Wir starteten 18 Uhr bei GW Harburg in die Doppel: Sandy/Lisa als Doppel 1 und Sophia/Lea als Doppel 2. Leider konnten wir hier nicht punkten, sodass wir mit 0:2 in Rückstand gingen.

Schneller als uns lieb war stand es dann auch schon 1:4 – blöder Start, aber für uns kein Grund zum Trübsal blasen.

Sandy holte mit einem soliden 3:0 den ersten Punkt. Lisa unterlag nach fünf Sätzen leider der Harburgs Nr. 1, Weichel, gab aber alles und hätte den Sieg verdient gehabt. Ich habe dann mal so gar nicht durchgesehen in meinem ersten Einzel und musste mich nach drei sehr kurzen Sätzen wieder auf die Bank begeben.

Dann ging’s aber los.

Sophia, gut erholt von Ägypten, 3:1. Sandy spielte stark auf gegen Weichel und gewann klar 3:0. Lisa konnte ihre tolle Leistung aus dem knappen ersten Einzel mitnehmen und machte den Ausgleich zum 4:4 in drei schnellen Sätzen.

Der letzte Dämpfer kam dann wieder von mir. Ich konnte mich nicht wirklich wach rütteln und die Sätze waren noch kürzer als zuvor – eine deutliche 0:3-Niederlage. Das sollte dann aber auch der letzte Punkt für Harburg gewesen sein, denn Sandy machte ihre Sache so wie immer – einfach gut und gewann 3:0. Sophia gab ebenfalls alles und besiegte die Nr. 1 hervorragend 3:1.

Wir führten also 7:5.

Ich hab es dann zum Schluss wieder etwas spannender gestaltet, als mir und allen anderen lieb war, aber am Ende war der Punkt da und der Sieg für die Mannschaft.

Mit dem 8:5 im Gepäck und hier zum Nachlesen ging es dann gemeinsam (mit unserem hungrigem Steffen) zurück zum Ibis. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Tilo Kaiser vom Ibis Rostock für die Organisation der Übernachtung.

Sonntag konnten wir alle schön ausschlafen, uns gemütlich die Bäuche beim Frühstück vom Ibis voll schlagen und hatten dann trotzdem noch viel Zeit bis zum Spielbeginn gegen Bramfeld. Es gab noch einen schönen Alster-Spaziergang. Wir sagen uns das Schaufelrad an, das den Elbtunnel gegraben hat – Kultur Pur.

15 Uhr legten wir in Bramfeld los. Nachdem Sophia und ich leider bisher immer erfolglos blieben, stellten wir die Doppel um, sodass Sandy und Sophia das neue Doppel Nr. 1 bildeten und Lisa und ich das Doppel 2. Das wurde belohnt, wir starteten mit 1:1. Sandy/Sophia sehr deutlich 3:0, Lisa und ich verloren leider 1:3. Gefühlt wäre das Ding aber auch drin gewesen, war ein schönes Spiel gegen Bruchlos/Rösch.

In der ersten Einzelrunde konnten wir weiterhin gut mithalten. Sandy gewann gegen die ehemalige Dresdnerin Nancy Trompelt mit 3:1, Lisa musste dieses Ergebnis leider andersherum hinnehmen und verlor trotz guter Leistung gegen Teuber. Sophia hat daraufhin nichts anbrennen lassen (3:0). Bei mir war es dann wieder wie verhext, Bruchlos (die Nr. 3 von Bramfeld) hatte das bessere Händchen, ließ mich und meinen Spielstil nicht wirklich zu und gewann 3:0.

Zwischenstand 3:3, alles drin.

Sandy beschaffte uns daraufhin eine kurze Führung von 4:3 durch ein sehr enges Spiel mit „etwas Nervenflattern“. Bei Lisa wollte der Funke nicht wirklich überspringen und so musste sie am Ende Trompelt zum Sieg (1:3) gratulieren. Auch Sophia konnte leider gegen Bruchlos nicht viel anrichten, sodass es 4:5 stand.

Ich hatte viel Hoffnung in mein zweites Einzel gesetzt. Es wurde auch ein schönes Spiel gegen Rösch mit knappen Sätzen. Fortuna hatte dann letztendlich aber doch die Bramfelderin lieber als mich (3:1). Schade.

Und so hatte sich Urania-Bramfeld leicht abgesetzt mit 4:6.

Sandy holte daraufhin noch ihr drittes Einzel gegen Bruchlos im Entscheidungssatz. Sophia musste dann aber Bramfelds Nr. 1 gratulieren, da fehlte so ein bisschen der Durchblick, sodass es 5:7 stand.

Das letzte Spiel des Tages war dann meines gegen die Nr. 2 Trompelt. Nachdem sie mich im ersten Satz klar in die Schranken wies, konnte ich daraufhin zwei Sätze für uns gewinnen.  Machen wir es kurz: Es hat leider nicht gereicht. Ich habe alles gegeben, konnte aber leider auch die Führung von 9:5 und 10:7 im 5. Satz nicht verwandeln und unterlag schließlich 10:12. Oh, Mann/Frau. Das war eine herbe Enttäuschung. Das nächste Mal nehme ich die Auszeit, versprochen.

Und so stand nach knapp drei Stunden Spielzeit ein 5:8 als Ergebnis gegen den alten und neuen sowie sehr sympathischen Tabellenführer aus Bramfeld heraus.

Fazit: Ein Sieg, eine Niederlage. Ein Ergebnis, mit dem wir durchaus zufrieden sind. In dieser engen Liga ist alles möglich und wir haben uns gut präsentiert. Als kleiner Bonus bleibt zu sagen, dass wir nun das Team sind, das dem ungeschlagenen Tabellenführer Bramfeld die meisten Punkte abgeluchst hat, durchaus ein Grund zur Freude.

Die Tabelle.

Am kommenden Wochenende erwarten wir Samstag 16 Uhr Fortuna Elmshorn (aktuell Dritter) und Sonntag 12 Uhr den SC Poppenbüttel III (aktuell Zweiter) zuhause in der Süd-Arena. Das muss kein schlechtes Omen sein.

Wir freuen uns auf jeden Tischtennis-Begeisterten, der uns anfeuern will.

Text & Fotos: Lea Piontkowsky