Heim-Coup gegen den Dritten – „Ladies in Blue“ bezwingen Ohe mit 8:5 und festigen den 4. Platz
26. März 2019   By:    Punktspiele, Punktspiele 2018/19   Comments are off

Am 23.03.2019 starteten wir in unser vorvorletztes Punktspiel gegen den FC Voran Ohe. Zusammen mit der „1. Herren“, die am gleichen Tag gegen den TSV Lunestedt an den Tisch trat, kamen wir optimistisch in die Halle. Alle hatten das Gefühl, dass es ein guter Tag für uns werden würde. Und so sollte es auch sein – für uns Damen!

Der Tabellendritte Ohe kam in veränderter, stärkerer Besetzung als im Hinspiel (wir gewannen 8:1!) in die Halle. Es spielten: Manuela Markert, Anna Maria Sawiel, Tanja Grzymek und Daria Napierala.

Wir hingegen traten in gewohnter „Standardaufstellung“ mit Sandy Lingstädt, Sophia Scheel, Lisa Schoknecht und Lea Piontkowsky an.

16 Uhr und los! Nach einer eher leisen und familiären Begrüßung im Vergleich zu unseren Herren auf der anderen Hallenseite, ging es in die Doppel. Rostock – Ahoi!

Sophia und Sandy konnten sich souverän mit einem 3:0 gegen Grzymek / Napierala durchsetzen. Klare Sätze ohne Verlängerung und der erste von acht Punkten war gemacht. Lea und Lisa kämpften sich in jedem Satz ran. Jedoch sollte es am Ende nur zu einem 1:3 reichen. Zwei Sätze in der Verlängerung. Einer davon ging an den Gegner, der andere an uns. So ist das Spiel. Es gibt und nimmt. 1:1 – Alles auf Anfang!

Im Vierersystem des Damentischtennis folgen dann die Einzel. Es treten dann die Nummer 1 gegen die Nummer 2 an. Im Klartext und aus unserer Sicht waren nun Sandy gegen Anna Maria Sawiel sowie Sophia gegen Manuela Markert an der Reihe. Sandy konnte sich gegen Anna Maria mit einem 3:1 durchsetzen. Nach einer 2:0-Führung gab sie den dritten Satz in der Verlängerung mit 11:13 ab. Torschusspanik würde man das in anderen Kreisen nennen. Aber im Tischtennis sagt man, dass der Gegner sein Spiel umgestellt hat. Alles halb so wild. Der vierte Satz zum Sieg ging wieder relativ klar mit 11:8 an unsere Numero Uno. Sophia verlor gegen die „Ohe-1“,  Manuela Markert, mit 1:3. Markert hat ein schnelles Spiel mit sehr viel Druck in Kombination und einem guten Auge am Tisch. Durch ihre Spielweise ließ sie „das Spiel“ einfach nicht zu. Schnelle und kurze Ballwechsel waren die Folge. Sophia, mit meist dem längeren Atem, kam somit nicht richtig ins Spiel. Respekt an die Markert, denn Sophia zu besiegen, heißt etwas! 2:2 – Die Nächsten, bitte!

Lisa startete in ihr erstes Einzel gegen Daria Napierala. Beides Kontrahentinnen aus „Urzeiten“. J Dementsprechend gestaltete sich das Match. Der erste Satz ging in der Verlängerung für Daria (13:11). Soweit so gut, bzw. schlecht für uns. Noch mindestens drei Sätze und dabei sollte es auch bleiben. Die zwei kommenden Sätze gingen an Lisa, der vierte endete wie der erste, nur das ihn diesmal Lisa gewann und für uns den nächsten Punkt einsackte. Lea trat gegen Tanja Grzymek an. Nach einem 0:2-Rückstand konnte sich Lea noch auf ein 2:2 heran kämpfen. Grzymek, eine sehr erfahrene Spielerin, konnte sich im fünften und finalen Satz einen Vorteil erspielen. Das Match endete mit 9:11 gegen unsere Nummer vier und 2:3 nach Sätzen. 3:3 – Sollte es so weitergehen?

Wechsel. Eins gegen eins und zwei gegen zwei. Möge die Bessere gewinnen! Sandy spielte nun gegen Manuela Markert und Sophia gegen Anna Maria Sawiel. Beide meisterten ihre Aufgaben souverän. Sandy gewann 3:0. Und auch Sophia konnte das Spiel mit einem 3:1 schnell für sich entscheiden.

Begeisterte Zurufe wie: „Super!“ oder „Starker Ball!“ kamen aus dem Publikum. Und das traf es! Konzentration, Körperspannung und das richtige Timing sind immer gute Vorbedingungen. So machte es häufig BÄMMM! Tolle Spiele, Mädels! Und was für eine Rückhand, Sandy. Ich erinnere mich mit Tränen in den Augen… 5:3- Durchpusten!

Die vierte Einzelrunde startete. Lisa gegen Tanja Grzymek und Lea gegen Daria Napierala. Lisa konnte sich gegen die nun vom Vorspiel geschwächte Grzymek mit 3:0 durchsetzen. Eher kurze Ballwechsel, mit dem Ziel, den Punkt schnell zu erzielen, waren die Taktik, die auch gut aufging. So war der nächste Punkt auf unserem analogen Score-Board zu verzeichnen. Lea kämpfte gegen Daria Napierala. Doch leider musste sie sich nach einem 0:3 geschlagen geben. 6:4 – Machen wir das Ding jetzt zu?

An diesem Punkt kommt es zu einem kritischen Wechsel im Vierersystem. Denn nun spielt die Nummer 1 gegen die Nummer 3 – also Sandy (1) und Lisa (3) für uns und Grzymek (3) und Markert (1) für Ohe. Sandy konnte sich mit 11:4 und 11:5 eine schnelle 2:0-Führung greifen. Im dritten Satz wendete sich das Blatt, aber nur kurzzeitig, denn Sandy machte den Sack rechtzeitig zu (13:11). Im Resultat drei Einzelsiege von unserer Nummer eins an dem Tag. Starke Leistung! Lisa verlor dagegen klar mit 0:3 – aber mit ganz viel Spaß. Schade, dass es nur drei Sätze gibt. 7:5 – Okay, das Unentschieden haben wir…

Die letzte Einzelrunde begann. Sophia folgte dem Protokoll und trat gegen Ohes #4, Daria Napierala,  an den Tisch. Lea spielte gegen die Nummer zwei aus Ohe, Anna Maria Sawiel. Sophias Spiel ging gut los. 11:4 und der erste Satz auf unserer Seite. Satz zwei ging in der Verlängerung weg. Anschließend flog der dritte Satz nur so an uns vorbei. Ja, an uns, denn alle standen hinter Sophia. 1:2 nach Sätzen. Ein 11:8 konnten wir dann bejubeln. Der letzte Satz des Spieltages. Ein Auf und Ab der Gefühle … und zu guter Letzt ein 12:10 für Sophia. 8:5 – Yes! Yes! Yes!

Hier könnt ihr das Protokoll noch einmal nachverfolgen. Der Sieg tat wie jeder sehr gut. Damit festigten wir den von uns so lieb gewonnenen 4. Platz in der Tabelle. Hach, wie schön. Was will man mehr? J

In diesem Sinne einen lieben Dank an all die Zuschauer für die Unterstützung und die gute Stimmung. Zudem ein Dank an Marco Ross, der uns mit Rat und Tat in den Satzpausen zur Seite stand.

Text & Foto: Lea Piontkowsky