2. Vereinsmeisterschaft – Wieder ein voller Erfolg – Ramona Möller & Rajko Grawert gewinnen Doppel-Turnier
19. Juni 2018   By:    Turniere   Comments are off

Unsere 2. Vereinsmeisterschaft war wieder ein voller Erfolg – toppte den gelungenen Einstand des Vorjahres sogar. 37 Südlerinnen und Südler hatten gemeldet – aus allen Bereichen, von der Oberliga-Meisterriege bis hinunter in den Freizeitbereich. Ziel: ALLE zusammen. Das erforderte ein „inklusives“ Spielmodell, welches nach langer Überlegung gefunden wurde: 4 Töpfe, wobei die Spieler aus dem 1. Topf einen Spieler aus dem 4. (die aus dem 2. einen aus dem 3. Topf) zugelost bekamen. Eingestuft wurde nach dem von Michi Dinse so getauften „QVC-Wert“ oder nach Ermessen der Turnierleitung. So manches Raunen erhellte das weite Rund der Süd-Arena als die Auslosung bekannt gegeben wurde. Favoriten? So einige.

Kein Duo blieb ohne Satzgewinn. Alle hängten sich rein, vergaßen den Spaßfaktor aber nicht. Auch bei einseitig brillanten Eingriffen Fortunas fror das Lächeln nur kurz ein und so spürte man eher allgegenwärtiges Mitleid mit Sven „Roller“ Roll als ihm im Hauptrunden-Finale beim Stand von 10:10 im Fünften ein folgenschwerer Fehlaufschlag unterlief.

Die Turnierleitung um Sven, Til und später Uli führte sicher durch das Turnier. Alle Pausen machten Sinn. Uli hielt sich verhältnismäßig kurz (dem Spickzettel sei gedankt) bei seiner Eröffnungsrede. Der verspätete Turnierbeginn war nicht allein auf seine Formalitäten zurückzuführen. Die Mitglieder-Ehrung, die ahnungslos nach vorn zitiert wurden, kam wieder gut an und kulminierte mit dem Höhepunkt der Pokalüberreichung an den Oberliga-Meister der Saison 2017/18 oder besser: „Da ist das Ding!“ (Auge).

Wir danken unseren vielen Sponsoren und Süd-Sympathisanten für die tatkräftige Unterstützung im Hintergrund, so etwa der OSPA-Filiale Südstadt-Center für eine monetäre Zuwendung, dem Hotel Ibis Am Stadthafen in Person für das 50 Liter Fass, der Hanseatischen Brauerei Rostock für die Bereitstellung weiterer Getränke aus dem örtlichen Brauereisortiment sowie etliche kleine Preise, der envia Mitteldeutsche Energie AG, der Firma W&D Werbemarkt für die kostenlose Beschriftung und Bedruckung der Siegerpokale und -Shirts, dem Contra-Shop Lübeck für die Stiftung etlicher Sachpreise sowie Andreas Günther und Rajko Grawert für die fotografische Festhaltung des Events für die Nachwelt … und natürlich allen, die etwas beisteuerten, ob Spaß, Sport oder Salat & Co. … und natürlich den vielen, vielen, vielen helfenden Händen, vor, während und nach dem Turnier.

War noch was? Ach ja, das Doppel-Turnier:

Vier Gruppen wurden gebildet. Die ersten Drei kamen in die Hauptrunde.

Andreés Partner wechselte in der Vorrunde stetig. Das machte dem „Sachsen“ nichts – mit Uli an der Seite sicherte er sich im letzten Spiel den Gruppensieg und damit das Direktticket ins Viertelfinale. Fun Fact: Es war die einzige Niederlage von Ramona/Rajko im Turnier (und eine deutliche) – perfektes Timing, oder?

In der Gruppe B „zog“ Steffi den Svenny zum Vorrundensieg durch…oder war es andersherum? Egal. :-) Viermal 2:1. Eine klare Punktlandung und ebenfalls ein Freilos im Achtelfinale.

Viel gerechnet wurde in Gruppe C. Hier gab’s gleich drei Paarungen mit 3:1-Siegen nach Vorrundenschluss. Letztlich ergatterten sich Birgit/Cajus den Platz an der Sonne vor Helga/Micha. Fun Fact hier (obwohl weniger lustig für die Beteiligten): Anna/Christian verloren alle vier Partien mit 1:2 – das hätte auch anders ausgehen können. Wenn man aber, wie Anna, erst 30 Minuten nach Turnierstart eintrifft (da ist die Verzögerung schon eingerechnet) und in 1 Minute die Flip-Flops gegen Turnschuhe austauscht, dann floppt der Flip gerne mal ins Aus, Netz oder sonst wo hin. :-)

In der Gruppe D marschierten Lea/Hilmar mühelos zum Gruppensieg – kein einziger Satz wurde abgegeben, auch gegen Brüschi/Uli wurde bei 1:0-Führung und 6:10-Rückstand ein 2:0-Satzerfolg eingetütet.

Die Trostrunde bot einige interessante Duelle auf, auch wenn die Ergebnisse das nicht so ausdrückten (kein Spiel über 5 Sätze). Im Finale setzten sich dann Ralph/Uwe S. verhältnismäßig klar mit 3:0 gegen Rainer/Steven durch.

In der Hauptrunde kam im Viertelfinale für 2 der 4 gesetzten Duos das Aus. Gabi/Roller wendeten ihren Achtelfinal-K.O. noch rechtzeitig ab. Gegen Andreé/Uli führten sie souverän mit 2:0, verloren dann den Faden (2:2) und lagen im Fünften 1:5 hinten, um dann mit 11:6 zu gewinnen. Kann man so machen. Es folgte ein etwas überraschender Dreisatzsieg gegen Lea/Hilmar, die das mimisch auch so ausdrückten, aber Minuten später im Bronzespiel erfolgreich vergaßen (3:0 gegen Birgit/Cajus). Bitterer Fun Fact: Lea/Hilmar verloren nur 4 ihrer 16 gespielten Sätze, aber eben drei an der Zahl im Halbfinale gegen Gabi/Roller.

Auf der anderen Seite des Tableaus spielten sich Ramona/Rajko immer mehr ins Turnier. Steffi/Sven waren nur eine „Zwischenstation“. Der R’n’R-Express konnte auch von der ambitionierten Kombo Birgit/Cajus nicht gestoppt werden. In der Satzverlängerung des 5. Satzes vergab Cajus einen machbaren Matchball: Erst schießen, dann schupfen, dann leiern…zu viele Gedanken in zu kurzer Zeit sind selten gut. Rajko „bestrafte“ das zwei Ballwechsel später. Finale!

Gabi/Roller führten 2:0 in den Sätzen. Das hatten wir doch schon mal, oder?! „Auf keinen Fall verlieren wir 3:0“, sprach Rajko aka „Rajkathustra“ und hatte Recht. Ob er da schon den späteren Sieg ahnte, bleibt sein Geheimnis. Jedenfalls egalisierten Ramona/Rajko die Partie. Beide Paare schaukelten die Dramaturgie nach oben, deren Gipfel Rollers besagter Fehlaufschlag war, den Ramona/Rajko im folgenden Ballwechsel zum Sieg ummünzten.

Und dann? … Party. Party. Party…

Die Ergebnisse.

Die Fotos.

Text: Ulrich Creuznacher (aktualisiert am 20.6.2018, 23:35 Uhr)
Fotos: Andreas Günther (2) und Rajko Grawert (4)
Collage Sponsoren: Rajko Grawert